Beschreibung
Ähnlich wie der Blei, aber kleiner.
Erkennungsmerkmale
Hoher, seitlich abgeflachter Körper, großes Auge, silberne Farbe.
Aussehen
Er wird vor allem mit jungen Blei verwechselt. Das sicherste Merkmal ist das Zählen der Schuppenreihen von der Rückenflossenbasis bis zur Seitenlinie: Beim Güster sind es 9-11, beim Blei mindestens 13. Er hat größere Schuppen, ein sehr großes, rundes Auge nahe an der Schnauzenspitze, und Brust- und Bauchflossen sind an der Basis rosa oder zinnoberrot. Die übrigen Flossen sind grau. Er bleibt sein Leben lang silbern und hat sehr wenig Schleim, während junge Blei sehr schleimig sind. Die Männchen sind schmaler als die Weibchen.
Lebensraum und Verhalten
Er hält sich in stehendem oder langsam fließendem Wasser auf: Seen, Teiche, Stauseen, Altarme und ruhige Abschnitte von Flüssen im Flachland. Er liebt warmes Wasser und schlammigen, nahrungsreichen Grund, wo er Larven, kleine Weichtiere und andere Wirbellose sucht. Die jungen Fische leben in Schwärmen, oft gemischt mit kleinen Blei; die Erwachsenen bevorzugen tiefere Bereiche und kommen vor allem abends und nachts ans Ufer. Im Frühjahr bildet er dichte Schwärme, die jedes Jahr zum Laichen in Altarme, ruhige Buchten und flaches Wasser nahe am Ufer zurückkehren.
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