Beschreibung
Kleiner, geselliger Karpfenfisch frischer, gut mit Sauerstoff versorgter Fließgewässer, typisch für Rhein, Rhône und Donau. In Österreich bezeichnet der deutsche Name Strömer (oder Rißling) die Donau-Unterart T. s. agassizii; er ist selten und bedroht.
Erkennungsmerkmale
Leicht unterständiges Maul mit langer Spalte, gestreckter, spindelförmiger Körper, orangefarbene Seitenlinie und ein dunkles Band darüber. Zur Laichzeit zeigen die Männchen ein dunkles Band mit violetten Reflexen an den Flanken.
Aussehen
Gestreckter, etwas zusammengedrückter Körper, Rücken graubraun mit bläulichen Reflexen, Flanken silbrig, Bauch weiß. Die Schnauze ist stumpf. In der Laichzeit zeigen die Männchen ein schwarzes Band mit violetten Reflexen.
Lebensraum und Verhalten
Er lebt im Schwarm in frischem, gut mit Sauerstoff versorgtem Fließwasser, in Flüssen und großen Zuflüssen der Donau, und meidet die wärmeren Flachlandabschnitte. Er hält sich im Mittelwasser und in tieferem Wasser auf. Er laicht im Frühjahr auf feinem Kies in schneller Strömung.
Verbreitung
Europa: Rhône, Var, oberer Rhein, Donaueinzugsgebiet bis zu den Karpaten und zum Theißgebiet, Soča/Isonzo; bis etwa 850 m Höhe. In Österreich ist er heimisch, aber selten; noch gute Vorkommen in der Mur bei Graz.
Gefährdungsstatus
IUCN: nicht gefährdet (LC). Rote Liste Österreichs: stark gefährdet (EN). FFH-Richtlinie: Anhang II. Nicht invasiv.
Verwechselbar mit
Aitel (Squalius cephalus) und andere Leuciscidae: Der Strömer ist kleiner, mit orangefarbener Seitenlinie und dunklem Band darüber und unterständigem Maul.
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